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TV- und Kinospots

In massenmedialen Gesundheitskampagnen zu den Themen Aids, Nichtrauchen, Organspende und Blutspende geben TV- und Kinospots einen pointierten Impuls für gesundheitsgerechtes Verhalten. In einem fiktiven, aber realitätsnah gezeichneten Lebensumfeld können die Adressaten das Thema wahrnehmen, sich ihm öffnen und die Relevanz für ihren Alltag erkennen. Die Spots der BZgA zielen darauf, ein offenes Kommunikationsklima zu schaffen.

BZgA-Spots müssen sich im Umfeld der kommerziellen Werbung durchsetzen. Eine ausgefeilte themenbezogene Dramaturgie, hochprofessionelle Filmumsetzung und vielfach auch die Mitwirkung bekannter Schauspieler oder anderer Persönlichkeiten sichern den BZgA-Spots die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Hinzu kommen regelmäßige Evaluationen, die Akzeptanz und Recall (ungestützte Erinnerung) überprüfen und so Anregungen für weitere Produktionen liefern.

Nach dem Muster der AIDS-Spots hat die BZgA seit 1987 auch die Themen Sucht, Nichtrauchen, Blutspende und Organspende filmisch umgesetzt und mehr als hundertfünfzig TV- und Kinospots produziert. Die Spotlänge beträgt 15 bis 60 Sekunden und passt sich damit den Programmpausen der TV-Sender an.

Einsatz der Spots

Die öffentlich-rechtlichen und in letzter Zeit besonders die privaten TV-Sender unterstützen die nationalen Spotkampagnen der BZgA durch eine dauerhafte kostenfreie Schaltung. Dank neuer Sendepartner stieg die Zahl der TV-Spotschaltungen wieder stark an, so dass stetig eine hohe Anzahl von Zuschauern erreicht wird.

Die Spots werden außerdem im Kino geschaltet, wo insbesondere junge Menschen angesprochen werden. Dies ist unverzichtbar, um den erreichten Stand an Informiertheit und Sensibilisierung auch für die junge Generation zu halten. Das gleiche Ziel verfolgt die Schaltung von Spots in großen Diskotheken. Dieses Projekt ist gleichzeitig ein gutes Beispiel für Public-Private-Partnership.
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