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AV-Medien in Gesundheitsaufklärung und -förderung

Soll sich das Gesundheitsverhalten im Alltag ändern, müssen sich zunächst Einstellungen, eingefahrene Wahrnehmungsmuster und Denkweisen wandeln. Dass eine gesunde Lebensführung im Alltag möglich ist, wie sich ihre Vorteile für den Einzelnen „anfühlen“ und welche Lebensbereiche betroffen sind - dies lebensnah und nachvollziehbar darzustellen ist im Film besonders gut möglich.
Darum besteht die Hauptaufgabe der AV-Medien der BZgA darin, über unterschiedliche Medienformen die Bereitschaft der Adressaten für gesundheitsförderliche Einstellungen und Verhaltensweisen zu stärken. Dies geschieht mithilfe einer zielgruppengerechten emotionalen Ansprache, einer Dramaturgie der glaubhaften und deshalb überzeugenden Darstellung gesundheitsförderlichen Alltagsverhaltens. In den BZgA-Filmen ein positives Image für einen gesunden Lebensstil zu schaffen, ist noch aus einem anderen Grund wichtig: Kommerzielle Filme setzen häufig auf Sensation und zeigen gesundheitsriskante Verhaltensweisen so, dass sie attraktiv erscheinen. Nicht zuletzt können AV-Medien auch solche Gruppen der Bevölkerung ansprechen, die rein kognitiv nur schwer erreichbar sind, weil sie geringe Leseerfahrung haben oder als Migranten wenig Zugang zu schriftlichen Medien in deutscher Sprache haben.

Filme für (fast) jeden Bedarf

Nicht jedes Thema eignet sich für einen Kinospot, nicht jede/r mag sich einen halbstündigen Dokumentarfilm ansehen. Um möglichst weite Kreise der Bevölkerung zu erreichen, die Menschen „abzuholen, wo sie sind“, ist es wichtig, differenzierte Angebote zu machen. Die AV-Medien der BZgA setzen deshalb unterschiedliche Filmformen ein:

  • TV- und Kinospots sind ein prägnantes, rasch aktualisierbares und flexibel einsetzbares Format. In nationalen Kampagnen übernehmen sie die Aufgabe, auf die Bedeutung eines neuen Themas aufmerksam zu machen, einen möglichst großen Bevölkerungskreis für die Thematik zu sensibilisieren und alltagsgerechte Impulse für ein gesundheitsförderliches Verhalten zu geben.
     
  • In Fernseh-Spielfilmen oder Serien werden Gesundheitsthemen so in das Unterhaltungsprogramm integriert, dass die Zuschauer sich mit einer Problematik intensiv auseinander setzen können.
     
  • Aktuelle Dokumentationen und Informationsfilme sind insbesondere für die Verwendung durch MultiplikatorInnen in Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung bestimmt.